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Selbstrespekt

vor 6 Tagen
4 Min. Lesezeit

Die letzten Tage begleitet mich oben genanntes Thema. Was bedeutet Selbstrespekt für mich und in wie fern wende ich diesen im Alltag an oder auch nicht?

Negativität ist nie ein Angriff, es ist immer ein Angebot. Das wurde mir die letzten Tage bewusst. Häufig fühlte ich mich von externem angegriffen, tief gefangen in der Illusion eines Angreifers ausserhalb von mir, nicht realisierend, die einzige Attacke war ich gegen mich selber. Brauche ich also Angst, um mich für das Richtige zu entscheiden? Muss ich mich selber in die Ecke drängen, Panik und Druck auslösen, nur um zu wählen, was für mich gesund, richtig und wichtig ist? Und was hat das ganze mit Selbstrespekt zu tun?

Das ich das negative, beziehungsweise dieses Angebot, welches mit entgegentritt teilweise immer noch annehme, zeigt mir dass ich mich selber als existente Person nicht respektiere. Wenn ich das tun würde, wählte ich die andere Polarität. Liebe und Freude, anstatt Angst und Verrat. Verrat an meiner eigenen Person, an meinem eigenen Licht. Jedes Mal wenn ich ein Gefühl habe, eine Meinung, diese aber mit meinen Handlungen weder verfolge noch zulasse, dass sie richtig entsteht sondern direkt dagegen spreche und mich selber in eine Verwirrung treibe, ist dies ein Verrat an mir selber. Ich würdige mein Licht nicht und treibe mich selber in eine Angst, da ich es im Licht nicht aushalte. Zu lange war ich im ,,nicht sein'' als dass ich meine wahre Natur respektieren könnte. Jedes Mal wenn ich entgegengesetzt meines Gefühls handle, misstraue ich mir selber auf tiefster Ebene und dies wird sich im Aussen widerspiegeln. Man trifft Menschen, die einem Misstrauen und Verraten und fragt sich am Ende noch wieso. Weil man sich das selber antut. Die Polaritäten sind nun mal da, und man muss lernen damit umzugehen, wissen, was es für Konsequenzen hat, wenn man sich für all das, was man nicht ist entscheidet. Wenn Vertrauen vorhanden ist, ist auch Respekt vorhanden und umgekehrt. Dies kann man gut bei Hunden beobachten. Vertrauen Sie dir, ist auch der Respekt gegenüber dir da. Viele Menschen sprechen über Respekt und dieser sei Ihnen sehr wichtig, fordern ihn ein. Aber forderst du ihn bei dir selber ein? Du könntest, indem du dir Vertraust. Damit meine ich DEINEM Gefühl, Bauchgefühl, nenn es wie du willst. Vertrauen in deine eigenen einzigartigen Fähigkeiten, Talente und ein tiefes Vertrauen in dich selber, dass du mit Widrigkeiten umgehen kannst. Du musst selber dein Fels in der Brandung sein du für dich ganz alleine. Aber wie setzt man das jetzt konkret um? Im Alltag bedeutet es wohl seinem Gefühl zu vertrauen und nicht seinem Verstand. Da brodelt einiges und vieles das Brodelt ist die Negativität, welche mit einem zu unterzeichnenden Vertrag anklopft du mögest bitte annehmen. Und Voilà schon hast du zugestimmt einer Kette und Reihe von negativer Energie und Ereignissen beizutreten. Aber man darf auch ablehnen. Die Frage ist: Gibt man dem Frieden eine Chance? Wie kann ich nach dem hegen eines Gedankens diesen neutral betrachten ohne direkt das Gegenteilige einzuwerfen und mich so zu verunsichern und total zu verwirren? Verwirrung, Angst alles sehr vertraute und über lange Zeit angehäufte Emotionen. Wie kann ich also in meiner Existenz bleiben, als neuer Mensch, wiedergeboren? Indem ich endlich mal ICH bin. Meine Routinen konsequent ändere. Es gibt keinen einfachen Ausweg. Wenn du Veränderung aus der Negativität suchst, musst du dich konsequent deinem neuen ,,Ich'' widmen und alles hinter dir lassen. Es gibt keine Ausnahmen, keine Ausreden und keinen anderen Weg. Es lehrt dich aber Stärke und spirituelle Disziplin. Der Prozess dauert und man muss geduldig mit sich selber sein. Du musst dein neues Ich leben. Das bedeutet, deine ganzen Routinen müssen komplett neu gestaltet sein. Kein Netflix im Bett, kein Essen im Übermass drei mal täglich, kein negatives Gerede mit anderen Menschen. Früh aufstehen, jeden Tag deinen Leidenschaften nachgehen. Es bringt einem in einen totalen Wandlungsprozess, welcher seine Herausforderungen mit sich trägt. Die Alternative ist Liebesentzug der Quelle, des Schöpfers. Das ist die sogenannte ,,Hölle auf Erden'' über die jeder so gerne spricht.

Nicht der Faulheit nachgeben. Faulheit ist eine der gröbsten Blockaden im spirituellen Aufstieg. Nicht unbedingt nur Faulheit, vor allem Bequemlichkeit. Sich von seiner alten Persona zu lösen ist unbequem und wir in der westlichen Gesellschaft sind uns keiner wirklichen Unbequemlichkeit bewusst, weil wir das nicht kennen. Wir haben ein Dach über dem Kopf, dürfen warm duschen, haben täglich gute Lebensmittel die wir essen dürfen. Das alles ist sehr bequem. Deshalb fällt es uns schwer, einen Teil unserer Bequemlichkeit vorübergehend aufzugeben, bis sich wiedergefunden wird in der neuen Persona. Und das müssen keine massiven Opfer sein, reicht zum Beispiel die Jacke jedes Mal aufzuhängen wenn man nach Hause kommt anstatt Sie über den Stuhl zu werfen, Ordnung zu halten allgemein. Dies ist nur ein Beispiel um aufzuzeigen, das all das ausmacht, ob du in deiner neuen Persona ankommst oder nicht. Du musst stark sein und einen noch stärkeren Willen haben. Dieser wird ebenfalls wenig geformt in unserer Gesellschaft. Deshalb ist der Weg steinig und mit vielen Höhen und Tiefen. Radikale Akzeptanz der Situation und den neuem Umständen hilft. In Bewusstsein, dass Gott dich führen wird durch diesen einmaligen Prozess. Die Geduld ist aber nicht ewig vorhanden und so muss man sich ständig bemühen, die beste Version in deinem neuen Selbst zu sein. Wenn du neue Zellinformation generieren willst, musst du deine Handlungen ändern. Nur das setzt neue Verknüpfungen, sowie visualisieren gemeinsam mit den gewünschten Emotionen, die du als neue Persona empfinden möchtest.

Wie möchtest du dich in Zukunft fühlen? Wer möchtest du sein? Gehst du mit der Bewegung mit, oder entscheidest du dich dazu zu bleiben, wer du schon immer warst?

 
 
 

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