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Über mich

Wer ich  bin, weiss ich selber nicht so genau. Diese Seite entsteht auch aus diesem Grund. Ich hatte mir eine 0815 ,,über mich''  aber es fühlte sich einfach falsch an. Ich hoffe diese Seite macht dir Mut, ebenfalls deinen Perfektionismus hinter dir zu lassen. Hier was ich bis jetzt herausgefunden habe, was ich gerne mag: 

Schon lange möchte ich schreiben, weil Schreiben für mich immer wieder ein AHA-Effekt  ist. Puzzleteile finden zusammen, die zuvor wirr in meinem Kopf umherschwirrten. 

Zu meinem Leben gehört auch mein kleiner Mops, siehe weiter unten. Ich bin ein offener Mensch und schätze Fehler, da ich nun endlich dazu bereit bin, aus diesen zu lernen. 

Im September geht es für mich in die USA, und im November reise ich weiter nach Fuerteventura, um dort Spanisch zu lernen und zu surfen. Sprachen sind eine weitere grosse Leidenschaft von mir.

Dieser Blog ist für mich ein Ort, an dem ich meine Reisen, Gedanken, Begegnungen und alles, was mich unterwegs bewegt, festhalten möchte.

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Wie frei werden entstanden ist.

Mein Leben könnte man fast als ein einziges „Aus-der-Komfortzone-Herausgehen“ beschreiben. Lange Zeit fühlte sich das allerdings nicht nach Freiheit an, sondern eher fremdbestimmt . Als würde mich etwas ständig dazu drängen, weiterzugehen.

In diesem Prozess fühlte ich mich oft machtlos. Nicht so, als würde ich mein Leben selbst gestalten, sondern als müsste ich funktionieren. Ich stand unter enormem Druck: dem Druck, Erwartungen zu erfüllen, einen Weg einzuschlagen, der sich für mich nicht wirklich nach meinem eigenen anfühlte, und dabei möglichst alles richtig zu machen.

Für meine Kreativität blieb darin kaum Raum.

Manchmal fühlte es sich an, als würde ich in einer Sanddüne liegen und langsam hineingezogen werden, ohne etwas dagegen tun zu können.

Erst in letzter Zeit wurde mir immer bewusster, dass ich nicht hier bin, um die Lasten anderer weiterzutragen. Ich bin ein eigener Mensch. Ich muss mich nicht selbst in einem Käfig gefangen halten. Ich darf die Tür öffnen. Ich darf mich selbst frei lassen.

Dabei begegnet mir immer wieder mein Perfektionismus. Er blockiert mich und macht es mir manchmal schwer, überhaupt wahrzunehmen, was meine wahren Absichten sind – die Absichten meiner Seele und diesen zu folgen.

„Frei werden“ entsteht genau daraus. 

Aus der Entscheidung, mir selbst zu erlauben, etwas entstehen zu lassen. Ohne den Druck, dass es perfekt sein muss. Ohne die Erwartung, dafür Anerkennung zu bekommen. Ohne bereits zu wissen, wohin es führt.

Einfach ich und mein Prozess. Dies ist schwieriger für mich als es sich anhört, da ich eine lange Zeit der Heuchelei unterlegen war und teilweise immer noch bin. Das war wohl eine der schwierigsten Einsichten in meinem Prozess. Aber da haben wir es wieder. Es ist ein Prozess. Und ich versuche für jeden Tag dankbar zu sein und an meinen Willen anzuknüpfen. 

Das ist Freiheit für mich. Und genau das möchte ich hier teilen.

Eigentlich ist „Frei werden“ noch gar nicht fertig entstanden. Es entsteht erst – mit dieser Seite, mit meinen Reisen, meinen Gedanken, meinen Begegnungen und vielleicht auch mit allem, was ich unterwegs noch über mich lernen werde.

Was du hier findest

Texte und Bilder über Dinge, die mich aktuell bewegen. Die Seite wird sich immer wieder ändern, da sie entstehen darf. Dieses Projekt bedeutet mir viel und ich wünsche mir, dass sich Menschen darin wiedererkennen und fühlen, dass sie nicht alleine sind. 

Und dann ist da noch Louis.

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Mein kleiner, schnarchender, sturer Wegbegleiter. Als ich ihn 2019 abholte, wusste ich nicht was dies für einen Prozess in mir auslöst. Ich dachte mir, ich möchte als ersten Hund einen kleineren, da man diesen einfacher ,,kontrollieren'' kann. Und mit Kontrolle meine ich leider nicht nur körperliche Kontrolle. Ich lernte durch meine Erziehung, dass Liebe Kontrolle bedeutet. Meistens nimmt man diese Muster mit, so tat es auch ich. Ich dachte, ich bin anderst, mache es anderst, bin schon ,,weiter''. Dies war aber nicht so. Und so lerne ich mit ihm, Kontrolle auf eine andere Art und Weise anzuwenden und zu interpretieren. Keine subtile Kontrolle, bei der sich das Gegenüber stets beobachtet fühlt und am Ende unfähig, was zu starker Unsicherheit in sich selber führt. Nein ich meine klare Grenzen, in denen er auch mehr zur Ruhe kommen kann und sich wohl fühlt. Es ist immer eine Frage der Interpretation. Mit was verbindet man gewisse ,,Wörter''. Was hat man dazu abgespeichert und wie ist man bereit, die Perspektive zu ändern und für jemand anderen die Verantwortung zu übernehmen? Das änderte meine Sichtweise auf Kontrolle. Vielleicht ist das in meiner Beziehung zu Louis nicht mehr als negativ zu werten, gar überhaupt nicht mehr zu werten. 

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